Konstruktiver Austausch stärkt Zusammenarbeit im Kreisfußballverband Mecklenburgische Seenplatte
Am Freitag fand erstmals ein gemeinsames Treffen zwischen Schiedsrichtern und Vereinsvertretern des Kreisfußballverbandes Mecklenburgische Seenplatte statt. Insgesamt nahmen Vertreter aus vier Vereinen sowie sieben Schiedsrichter an dem Austausch teil. Die Veranstaltung verlief in einer offenen und konstruktiven Atmosphäre und weckte bei allen Beteiligten die Hoffnung, ein solches Format künftig als feste Tradition zu etablieren.
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Wunsch nach einer verbesserten Kommunikation auf Augenhöhe. Sowohl Vereine als auch Schiedsrichter betonten die Bedeutung eines respektvollen und sachlichen Umgangs miteinander. Einigkeit bestand darin, dass eine frühzeitige und offene Kommunikation helfen kann, Missverständnisse zu vermeiden und das gegenseitige Verständnis zu stärken. Der persönliche Austausch wurde von allen Seiten ausdrücklich begrüßt.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Schiedsrichteransetzungen. Diskutiert wurden insbesondere Fragen der Transparenz, kurzfristige Änderungen sowie die Herausforderungen bei Spielausfällen. Während die Vereine eine möglichst verlässliche Planung einforderten, baten die Schiedsrichter um Verständnis für personelle Engpässe, die nicht immer vermeidbar sind.
Auch das Verhalten auf und neben dem Platz wurde intensiv thematisiert. Fairplay stand dabei klar im Fokus. Die Vereine wünschten sich mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit jungen Spielern, während die Schiedsrichter sich insbesondere in hitzigen Spielsituationen mehr Rückendeckung erhofften. Konsens bestand darin, dass Respekt keine Einbahnstraße ist und von allen Beteiligten gelebt werden muss.
Strukturiert wurde der Austausch zudem anhand der drei Spielphasen: Vor dem Spiel sollen Vereine unter anderem rechtzeitig Kabinen bereitstellen und Ansprechpartner benennen, während Schiedsrichter pünktlich erscheinen, den Platz kontrollieren und klare Absprachen treffen. Während des Spiels wurde ein sportlich-fairer Umgang eingefordert, bei gleichzeitig konsequenter Regelauslegung durch die Schiedsrichter. Nach dem Spiel stehen ein respektvoller Abschluss, die Akzeptanz von Entscheidungen sowie ein sachlicher Austausch im Vordergrund.
Als Ergebnis des Treffens wurde vereinbart, den Dialog fortzusetzen und künftig regelmäßige Treffen durchzuführen. Ziel ist es, Probleme frühzeitig anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Das erste Zusammenkommen wurde von allen Beteiligten als wichtiger Schritt hin zu mehr Verständnis und einem besseren Miteinander auf den Fußballplätzen der Region bewertet.