Gefrorene Plätze legen Kreispokal-Achtelfinale lahm

Das Achtelfinale im Kreispokal Mecklenburgische Seenplatte sollte am Wochenende acht spannende Begegnungen bereithalten – doch nur die Hälfte der Partien konnte wie geplant stattfinden. Vier Spiele fielen den winterlichen Bedingungen zum Opfer.

Der Grund waren durchgehend gefrorene Rasenflächen. „In Alt Käbelich, Reinberg, Faulenrost und Wesenberg waren die Plätze gefroren, sodass die Schiedsrichter die Partien richtigerweise nicht anpfiffen – das Risiko war einfach zu hoch“, erklärte Marco Metschulat, Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses.

Nicht ausgetragen wurden die Duelle MSV Alt Käbelich gegen MSV Groß Plasten, FSV Reinberg gegen Demminer SV 91, Faulenroster SV gegen SV Hanse Neubrandenburg sowie SV Union Wesenberg gegen den Klein Lukower SV. Laut Rahmenspielplan könnte der 20. Dezember 2025 als Nachholtermin dienen.

Auf den spielfähigen Plätzen hingegen ging es teilweise hoch her. Der Strelitzer FC setzte sich bereits am Freitagabend mit 3:1 gegen Mühlenwind Woldegk durch und zog souverän ins Viertelfinale ein. Der Penzliner SV II gewann knapp mit 2:1 gegen den FSV 1919 Malchin II, während der SV Blau-Weiß Ballin nach einem 0:2-Rückstand beim SV Alt Schwerin Moral bewies und das Spiel noch mit 3:2 drehte.

Die torreichste Begegnung lieferte die Partie zwischen Neuenkirchen II und dem MSV Priepert. Mit einem spektakulären 9:3 triumphierten die Gäste aus Priepert. Mann des Spiels war Julian Rönnbeck, der gleich vier Treffer beisteuerte und seinem Team damit den verdienten Einzug in die nächste Runde sicherte.